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Tipps zur erfolgreichen Rattenbekämpfung mit Rodentiziden


1Vorwort

Zwar gehören Ratten und Mäuse zur natürlichen Umgebung des Menschen, doch wenn Sie sich im eigenen Haus oder Garten umhertreiben, gelten Sie fortan als Schädlinge. Sie können Krankheiten übertragen und verschmutzen bzw. verzehren Lebensmittel. Für viele Grund genug um sich dagegen zu schützen.
Beachten Sie hierbei, dass die gesetzlichen Bestimmungen stets einzuhalten sind und dieser Ratgeber nicht Maß aller Dinge ist. Köder sind geschützt vor Nichtzielorganismen auszubringen. Wir empfehlen die Verwendung von verschließbaren Köderstationen mit integrierter Ködersicherung und einem eindeutigen Warnhinweis mit einem Vermerk über den Inhalts und des Gegenmittels. Halten Sie die die Rufnummer der für Sie zuständigen Giftnotrufzentrale im Einsatz stets griffbereit.

Diese Produktinformationen ersetzen nicht die Beachtung der Gebrauchsanweisung. Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanweisung.
 
Um Ratten effektiv bekämpfen zu können, ist es sinnvoll zuerst etwas über ihre grundlegende Lebensweise und ihr Verhalten zu lernen. Ratten sind äußerst intelligent, anpassungsfähig und haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Ein Rattenstamm besteht aus bis zu 100 Einzeltieren mit verschiedenen Rängen innerhalb des Rudels. Schnellwirkende Köder oder mechanische Schlagfallen warnen die Rattenfamilie, da den Tieren die Gefahr bestimmter Nahrungsquellen direkt vor Augen geführt wird. Daher bieten wir Köder mit zeitverzögerter Wirkung auf Basis von Blutverdünnern an. Der verspätete Schwächetod deutet somit nicht unmittelbar auf die Ursache hin und der Vorkoster der Familie kehrt vorerst erfolgreich vom Beutezug zurück.
 

Das sollten Sie vor dem Auslegen beachten:

  1. Lesen
    Bitte lesen Sie die Bedienungsanleitung und das Merkblatt der jeweiligen Produkte, sowie diese Tipps aufmerksam.
     
  2. Köder wählen
    Der Markt an Mäuse- & Rattenködern ist groß und jeder einzelne hat seine Daseinsberechtigung mit seinen Vor- & Nachteilen. Welcher der für Ihren Fall richtige Köder ist, lässt sich pauschal nicht sagen und stellt sich oft nur durch Austesten heraus. Empfehlenswert ist es sich mit verschiedenen Ködern heranzutasten und anschließend zu prüfen, welche Köder an welchen Orten am besten angenommen wurden und diese dann anschließend zur Bekämpfung beizubehalten.
     
  3. Beobachten Sie die Schädlinge
    Köder sollten möglichst in den Laufwegen der Ratten und Mäuse ausgelegt werde. Dazu sollten Sie im besten Fall wissen welchen Weg sie nutzen.
    Bitte vergewissern Sie sich auch, ob es sich tatsächlich um Hausmäuse oder Wanderratten handelt. Hausratten beispielsweise stehen auf der roten Liste der bedrohten Tierarten und dürfen folglich nicht bekämpft werden. Für Wühlmäuse hingegen gibt es gänzlich andere Köder.
     
  4. Entfernen Sie alternative Futterquellen
    Essensreste aller Art sollten immer in der Biotonne verschwinden oder in einem korrekt angelegten Komposthaufen verwertet werden. Auch Tierfutter oder heruntergefallenes Vogelfutter sollte während der Bekämpfungsmaßnahme sicher und unzugänglich aufbewahrt werden.
     
  5. Gerüche schrecken ab
    Köderstationen und Köder sollten Sie nie mit der bloßen Hand anfassen oder gar mit Spülmittel auswaschen. Die damit anhaftenden Gerüche bewirken eine enorme Scheu vor Ködern und Boxen. Ziehen Sie also möglichst Einweghandschuhe an, reiben Sie diese und die Köderstationen leicht mit Erde ein und positionieren Sie die Station frei Zugänglich für Ratten und Mäuse in deren Laufwegen; jedoch sicher vor Fremdzugriff von Nichtzielobjekten wie z.B. unter einer Palette.

  6. Neu macht skeptisch
    Gerade wenn Sie schon länger Besuch von Ratten und Mäusen bekommen, haben die Schädlinge die Umgebung genau inspiziert. Wenn Sie nun eine Köderbox in das gewohnte Umfeld platzieren, kann es sein, dass die Nager vorerst einen großen Bogen darum machen. Mitunter genügt das Einreiben mit Erde nicht. Hilfreich kann hier sein, die Köderstationen vorerst nicht mit Giftködern, sondern mit attraktivem und harmlosem Trockenfutter zu befüllen. So wird die Box gleich als sichere Futterquelle wahrgenommen und dem gesamten Stamm herzlichst für einen Besuch empfohlen.
     

Das sollten Sie während der Bekämpfungsmaßnahme beachten:

  1. Fleißig nachschenken
    Köder wirken nur wenn Sie auch gefressen werden. Damit das überhaupt möglich ist, prüfen Sie bitte täglich die einzelnen Stationen und legen Sie immer so lange neue Köder nach, bis der Köder nicht mehr angenommen wird. Erst dann ist die Maßnahme beendet.
     
  2. Nicht verzweifeln
    Sollten die Köder nicht angenommen werden, kann es dafür verschiedene Ursachen geben. Möglich wäre die falsche Köderwahl, abschreckende Gerüche an den Stationen oder alternative Futterquellen in der Umgebung. Ähnlich wie beim letzten Punkt im Vorfeld kann man auch hier versuchen die Gegebenheiten vor Ort noch attraktiver zu machen. Hier kann man den ausgelegten Köder beispielsweise mit ein wenig Fischöl oder Nougatcreme verfeinern um die Lockwirkung zu steigern. Gerade bei Köderblöcken ist diese Variante hilfreich um den sonst so trockenen Köder etwas feuchter zu halten.
     
  3. Kontrollgänge im gesamten Umfeld
    Üblicherweise verenden die betroffenen Tiere nach etwa 3 Tagen in ihrem Unterschlupf. Jedoch ist es nicht auszuschließen, dass tote oder benommene Exemplare in freier Wildbahn anzutreffen sind. Diese sind unverzüglich zu beseitigen um Sekundärvergiftungen zu vermeiden.
     

Das sollten Sie nach der Bekämpfungsmaßnahme beachten:

  1. Entsorgung
    Kadaver und Köderreste werden gemäß der gesetzlichen Bestimmungen entsorgt.
     
  2. Vorbeugen
    Um die gesamte Maßnahme nicht wiederholen zu müssen, sollte die Ursache möglichst beseitigt werden. Räumen Sie Schuppen, Scheunen und Keller regelmäßig auf und befreien Sie die Räume von überflüssigem Unrat. Ratten nutzen solche Räume gerne als Unterschlupf, da hier oft genug auch Essbares zu finden ist. Zugänge zur Kanalisation oder Kloaken / Güllegruben etc. sollten mit einer entsprechenden Vergitterung bestückt sein um den Ratten keinen Zugang zu gewähren. Essensreste aller Art sollten immer in der Biotonne verschwinden oder in einem korrekt angelegten Komposthaufen verwertet werden.
     

Nachwort

Ratten mögen ein hohes Risiko zur Übertragung von Krankheiten darstellen und Lebensmittelvorräte vertilgen oder verunreinigen, dennoch handelt es sich um intelligente und empfindsame Lebewesen. Jede Form von Tierquälerei sollte tunlichst unterlassen werden und wird in keinster Weise von uns unterstützt. Bitte lassen Sie die Hände von selbstgebauten Fallen oder Giftködern ohne Zulassung. Erlösen Sie benommene Tiere. Rufen Sie im Zweifelsfall einen Schädlingsbekämpfer.


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